Klaus Friedrich




1963 im Alter von 5 Jahren schenkte mir mein Vater eine Agfa-Kamera mit 60mm Rollfilm. Schwarz-weiss war angesagt, weil billiger - und es entstanden einige Bilder, die meist die Familie zeigten und jetzt irgendwo in einem Schuhkarton schlummern.
Dann in den späten 70'ern kam die erste Spiegelreflex ins Haus. Eine Porst mit M42 Gewinde (wer würde heute noch schrauben wollen?) und zwei weiteren Objektiven.
In den frühen 80'ern die erste ernstzunehmende SLR - eine Olympus OM10.
1988 der große Schritt: eine Nikon F801 fand den Weg zu mir. Wir wurden Freunde für's Leben. Ich habe sie heute noch, allerdings ist sie irreparabel defekt. Drei Jahre Philippinen haben sie gekillt - aber das ist eine andere Geschichte. Auf meinen ersten großen Fernreisen hat sie mich begleitet - was für Erinnerungen...
2003 die erste Digitalkamera. Eine kleine Nikon Coolpix (3,4 MP) kam ins Haus und weckte das Verlangen nach mehr.
2005 überzeugte mich die Canon Werbung "Komm spiel mit mir" und eine 350D wurde gekauft. Allerdings wurden wir beide nie richtige Freunde - es lag wohl nicht an der Kamera. 17 Jahre Nikon prägen einfach...
2010 nach einem Jahr Wartezeit der Befreiungsschlag - die Nikon D700 wurde mein eigen. Die alten Zeiten mit der F801 lebten wieder auf. Da war sie wieder, die Lust am Fotografieren!
Meine Philosophie: Das Bild muss in der Kamera entstehen, nicht am Computer. Ich möchte die Realität zeigen, so wie sie vor Ort ist und nicht wie ich sie gerne hätte...
So, genug geschrieben - ich muss wieder raus - fotografieren.



München im Mai 2017



























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